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Presse: Hypo Real Estate benötigt weitere Hilfen 20.07.2009
aktiencheck.de
München (aktiencheck.de AG) - Die Hypo Real Estate Holding AG (ISIN DE0008027707 / WKN 802770) benötigt einem Pressebericht zufolge offenbar noch mehr Kapital.
"Es würde mich nicht wundern, wenn 10 Mrd. Euro Kapitalspritze für die HRE nicht reichen würden", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Michael Endres gegenüber der "WELT am Sonntag". Zuvor war bereits im Umfeld der Bank über einen Kapitalbedarf von 6 bis 10 Mrd. Euro spekuliert worden.
Gegenüber der Zeitung kritisierte Endres vor allem die Rolle des früheren Vorstandschefs Georg Funke, dem er angesichts riskanter Geschäftspraktiken eine Mitschuld an der jetzigen Schieflage der Bank gibt: "Es ist falsch zu sagen, dass die HRE nur durch die Lehman-Pleite in Schwierigkeiten geraten ist", sagte der scheidende Aufsichtsratschef Michael Endres der Zeitung - "das war nur der Anlass". Endres warf der Funke-Mannschaft in dem Interview vor, gleich an mehreren Ecken unvorsichtig gewesen zu sein. So habe die Bank etwa in vielen Ländern Immobilienkredite vergeben, in denen sie sich weder auskannte noch vertreten war. Auch bei Private-Equity-Finanzierungen habe das Geldhaus immer bereitwillig Mittel zur Verfügung gestellt.
Nach Einschätzung von Endres leidet die Hypo Real Estate nicht nur an zu wenig Liquidität, sondern hat auch ein Solvenzproblem - also zu wenig Kapital. Als Grund dafür nannte Endres das Kreditportfolio der HRE, dass er als "hoch problematisch" einstufte.
Die Aktie der Hypo Real Estate notierte zuletzt mit einem Plus von 0,68 Prozent bei 1,48 Euro. (20.07.2009/ac/n/d)
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